Businessmodelle – Positionierung

Wie Designer und Designunternehmer zukunftsfähige Businessmodelle entwickeln

Auf die professionelle Positionierung und den eigenen Nutzenwert kommt es an

»Unique Passive Position« etwa bezeichnet die aktive Entscheidungsposition des Auftraggebers / Klienten: Er wählt unter der Vielzahl von Designern aus, wer für ihn als Auftragnehmer infrage kommt. Für viele, ja für die meisten Designer, ist das Alltag. Eine »Unique Active Position« hingegen bezeichnet die aktive Entscheidungsposition der Designer: Sie wählen unter der Vielzahl von Auftraggebern / Klienten aus und entscheiden, wer für sie und ihr Leistungsangebot infrage kommt.

Nur eine aktive Positionierung, in der zudem die beratenden, planenden und gestaltenden Leistungen differenziert betrachtet (und kalkuliert) werden, macht den Unterschied aus. Weil eben nicht nur Leistung zählt, sondern auch und vor allem ihre Bewertung und Kalkulation. Auch dass die einzelnen Phasen schrittweise dokumentiert werden und somit für alle Prozessbeteiligten nachvollziehbar und transparent bleiben, ist entscheidend und muss trainiert werden.

Zwingend notwendig sind dafür, wie schon erwähnt, vor allem strategische Kompetenzen und die Fähigkeit zur Kontextualisierung von Designprozessen. Aus dieser Position heraus ist dann auch ein Honorar auf Augenhöhe der Konkurrenten – insbesondere Marketing-/Werbeagenturen und Beratungsunternehmen – durchsetzbar.
Mit anderen Worten: Wer sich weit unter dem (Honorar-)Niveau der Agenturen und Unternehmen bewegt, wird nicht ernstgenommen! Nur wer seinen Selbstwert mit seinen Leistungs- und Nutzenwerten in Übereinstimmung bringt, wird die Nutzenorientierung der Klienten / Auftraggeber berücksichtigen und für die eigenen Businessziele nutzen können.


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